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Jahrgang 11 goes international! – Schülerinnen und Schüler unserer Jahrgangsstufe 11 verbringen Zeit im Ausland

Dieses Schuljahr machen sieben Schülerinnen und Schüler aus unserem Jahrgang 11 einen Teil ihres Schulunterrichts im Ausland. Fünf von ihnen sind für ein halbes Jahr, zwei für ein ganzes Schuljahr im Ausland. Sie besuchen Schulen in England, Kanada und den USA. Die Erfahrungsberichte zeigen ziemlich gut, wie unterschiedlich Schulsysteme und Kulturen sind und wie der Alltag fernab von Zuhause ist.

Der Schulalltag ist in allen drei Ländern ganz anders als in Deutschland. Paul Kleen (11c), der in Südengland auf einem College ist, erzählt uns von dem dortigen Kurssystem: „Wir haben hier nur drei Fächer, die A-Levels genannt werden und vom Niveau her in etwa den Leistungskursen entsprechen.“ Er schwärmt von der Lernatmosphäre: „Unsere Lehrkräfte sind echt super, immer hilfsbereit, und auch die britischen Schülerinnen und Schüler sind voll interessiert.“ Er findet es auch super, dass die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ländern kommen. Er sagt: „Man hat hier wirklich mega schnell Anschluss gefunden, auch durchaus international.“

In Kanada besuchte Julia Windhaus (11a) eine Highschool mit einer großen Fächervielfalt. Sie beschreibt ihre Schule so: „Die Schule gefällt mir echt gut, vor allem wegen der Fächer. Ich habe zum Beispiel Food Studies, Photography, Anatomy und Englisch.“ Für sie ist vor allem die Struktur des Unterrichts auffällig: „In einem Halbjahr hat man hier nur vier Fächer, die man aber jeden Tag hat.“

In den USA erleben gleich mehrere Schülerinnen und Schüler den amerikanischen Highschool-Alltag. Jaime Buhus Bakker de Abreu (11a) findet das Kurssystem dort ziemlich interessant: „Man ist nicht in Klassen aufgeteilt wie wir es kennen. Stattdessen sucht man sich Fächer aus, worauf dann der Stundenplan aufgebaut wird.“ Neben dem Unterricht gibt es auch viele große Schulveranstaltungen. Besonders beeindruckt war Jaime von einem Football-Spiel: „Es war echt erstaunlich, wie groß die Veranstaltung war, obwohl es ja ’nur Schulsport‘ ist. Die Tribünen waren voll und das Spiel wurde sogar live auf YouTube übertragen.“

Erik Hanken (11a) war in den USA, um seinen Auslandsaufenthalt zu machen. Er ist begeistert vom neuen Unterricht und dem Leben an der Schule. „Der Unterricht ist richtig abwechslungsreich und man kann viel machen, was einem Spaß macht.“ Auch außerhalb der Schule war er aktiv. Er nahm an Schulveranstaltungen teil und erlebte typisch amerikanische Bräuche. Erik hat seinen Aufenthalt als sehr bereichernd erlebt, v.a. aufgrund des Kontaktes zu den amerikanischen Mitschülerinnen und Mitschülern.

Das Leben in der Gastfamilie 

Das Leben in der Gastfamilie ist ein wichtiger Teil des Lebens der Schülerinnen und Schüler. Paul beschreibt seine Situation sehr positiv und sagt: „Die beiden sind wirklich unfassbar herzlich und lieb.“

Auch Jaime erzählt von seinen Erfahrungen: „Zuerst war es schon ein komisches Gefühl, mit einer fremden Familie zu leben. Aber ich habe mich ziemlich schnell daran gewöhnt.“

Neben der Schule ist bei so einem Auslandsaufenthalt natürlich vor allem das Leben außerhalb der Schule wichtig, damit man das Land und die Leute kennenlernen kann.  Jaime schwärmt total von typisch amerikanischen Traditionen: „Halloween war ein ganz neues Erlebnis. Es war echt interessant zu sehen, wie krass Halloween hier gefeiert wird.“

Kulturelle Eindrücke außerhalb der Schule bleiben auch Paul im Gedächtnis. Er hat uns aus England von der vorweihnachtlichen Stimmung erzählt. Er hat schon die Christmas Lights gesehen, zum Beispiel am Leadenhall Market, an der Carnaby Street, der Oxford Street und der Regent Street, die er alle sehr schön findet.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben bei entsprechenden schulischen Leistungen in der 11. Klasse die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen. Der Aufenthalt kann gut in die Schullaufbahn integriert werden und ermöglicht eine wertvolle sprachliche, fachliche und persönliche Entwicklung. Es ist also wichtig, das rechtzeitig zu planen.

Unsere Schule unterstützt interessierte Schülerinnen und Schüler und ihre Familien bei der Vorbereitung und Durchführung eines Auslandsaufenthaltes. Vor allem die Fremdsprachenlehrkräfte können hier eine gute erste Orientierung und Unterstützung bieten. Die Aufenthalte müssen aber privat organisiert werden.

Die Auslandserfahrungen des Jahrgangs 11 zeigen, wie bereichernd Lernen über Ländergrenzen hinweg sein kann – und wie nachhaltig diese Zeit die Schülerinnen und Schüler prägt.