KST-Pinnwand

Öffnungszeiten des Sekretariats in den Osterferien:

10.04. bis 13.04. - 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

18.04. bis 21.04. - geschlossen

1978 bis heute

1978
Die alte Internatsaula wird zur Kapelle umgebaut. Künftig dient sie der Internatsgemeinschaft und der Schule als Raum für Gruppen- und Klassengottesdienste.

1981
Die Dominikanerkirche in Füchtel wird renoviert und unter der Leitung von Herrn Albert Bocklage neu gestaltet. Die regelmäßig gefeierten Schulgottesdienste finden so einen würdigen Rahmen.

1983
Mit dem Umbau des Südtraktes trägt das Kolleg der veränderten Situation Rechnung: Die Zahl der internen Schüler sinkt, die großen Räume des alten Internatsgebäudes werden nicht mehr als Wohnraum benötigt. So werden hier nun neue Physiksäle eingerichtet, ebenso eine großzügige Schulbibliothek und zwei Klausurräume. Zum Schuljahr 1984/85 können die Räume genutzt werden.

1990
Die Schließung des Internates, die durch die zurückgehenden Anmeldungen, die finanziellen Belastungen und die personelle Situation des Ordens unausweichlich wurde, verändert das ‚Gesicht' des Kollegs. Nun wird die Schule ausschließlich von externen Schülern besucht, die in der Stadt Vechta und deren näheren Umgebung wohnen. Das Internat als eine der Schule unmittelbar zugeordnete Wohngemeinschaft und Treffpunkt der Schüler auch für außerschulische Aktivitäten fehlt dem Gymnasium. Durch ein breiter aufgestelltes Konzept der Schulseelsorge, später dann durch die Einrichtung des Jugendhauses ‚Ökonomie', werden andere Formen schulischer und außerschulischer Möglichkeiten des Miteinanders geschaffen.

1991
Der Mitteltrakt des alten Internatsgebäudes wurde umgebaut. Nun stehen der Schule endlich eine Cafeteria und großzügige Informatikräume zur Verfügung.

1992
Das Studentenwohnheim „St. Dominikus" wird eingeweiht. So werden die Räume des Internates (sog. ‚Franz-Bau' und der angegliederte Wohntrakt) weitergenutzt. Ebenfalls eingeweiht werden konnte das Jugendhaus ‚Ökonomie'. Es soll der schulischen und außerschulischen Jugendseelsorge und der Begegnung dienen und entwickelt sich in den folgenden Jahren zu einem geschätzten Bezugspunkt des Kollegs.

1994
Zum neuen Schuljahr 1994/95 nimmt das Kolleg erstmals auch evangelische Schüler auf. Und eine weitere personelle Veränderung: Frau Cilly Mählmeyer, die seit vielen Jahren als Schulsekretärin tätig ist, wird in den Ruhestand verabschiedet. Frau Marion Dölling übernimmt die Aufgabe im Sekretariat.

1995
Die Ordensprovinz Teutonia kann das 100jährige Jubiläum ihrer Wiedergründung feiern. Mit einem zentralen Festakt, an dem auch Mitbrüder des Vechtaer Konventes und das Blasorchester und die Marionetten AG des Kollegs teilnehmen, wird dieses Ereignis im Kloster Walberberg begangen. Ein großes Ehemaligentreffen der Schule im Oktober 1995 würdigt das Jubiläum auf besondere Weise.

1997
Ein gemeinsames Projekt der Liebfrauenschule und des Kollegs St. Thomas rückt das ‚Buch der Bücher' in den Blickpunkt. Die Bibeltage - von Lehrern und Schülern gemeinsam gestaltet - versucht in verschiedenen Aktionen Zugänge zur Heiligen Schrift zu eröffnen. Dabei sind alle Fächer beteiligt.

1998
Die Marionetten-AG hat sich in den letzten Jahren aus dem Fach Kunsterziehung heraus gut entwickelt. Mit dem selbstgeschriebenen Stück ‚Fretzpöhl' konnte beim bundeweiten Wettbewerb „Schüler machen Theater" ein Platz unter den acht Sieger-Gruppen erzielt werden.

2001
Neue Unterrichtsräume werden eingeweiht: Durch Aufstockung des Verwaltungs- und des Südtraktes der Schule bekommen die Fachbereiche Biologie und Chemie neue Orte und die Schule ein völlig neues Äußeres. Die großzügige Unterstützung durch das Bischöfliche Offizialat und den Landkreis Vechta machte diese Erweiterung möglich.

2002
Mit einem festlichen Jubiläumsjahr konnten die Dominikaner „100 Jahre Dominikaner in Vechta" feiern. Ehemaligentreffen, Schulfest, Festgottesdienst und Festschrift waren dabei wichtige Stationen, beim Festakt konnten die Füchteler auch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Herrn Karl Kardinal Lehmann, begrüßen. Sein Festvortrag „Die gegenwärtige Werte-Debatte und der christliche Erziehungsauftrag" war eine wichtige Standortbestimmung für eine Schule in ordenseigner Trägerschaft. Ein besonderes Geschenk für die Schule war es, am Ende des Festjahres den neuen Multimediaraum einweihen zu können.

2003
Das Schuljahr 2002/03 endet mit einem besonderen Fest: zum Abschluss der Projektwoche, die sich sehr intensiv und auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Thema „die Bibel" beschäftigte, wird ein ‚Bibel-Parcours' gestartet, der alle Ergebnisse der Projekttage zusammenfasst. Eltern, Lehrer und Schüler nehmen daran teil und feiern als Abschluss des Tages im Park den festlichen Gottesdienst zum Schuljahresende.

2005
Dieses Jahr steht auch am Kolleg unter dem Eindruck der weltkirchlichen Ereignisse: Tod Johannes Pauls II, Wahl Benedikt XVI, Weltjugendtag in Köln und das Jubiläum des Bistums Münster. An allen Ereignissen nehmen die Schüler des Kollegs Anteil: in einem Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Papst; die Lateinschüler begegnen auf ihrer Romfahrt im Mai dem neugewählten Pontifex; Mitbrüder und Schüler sind in Köln dabei; und schließlich beteiligt sich unser Blasorchester am Bistumsfest in Münster.

2006
Am Anfang des Jahres kann der neue Schulhof des Kollegs eingeweiht werden. Dank der Unterstützung vieler Spender hat die Schule nun ein echtes Zentrum erhalten, das als Musik- und Theaterhof Menschen zusammenbringt und Miteinander ausdrückt. Die Abiturprüfungen werden als Zentralabitur durchgeführt - seit langem bereiteten sich Schüler und Lehrer darauf vor. Das Schuljahr 2006/07 beginnt mit einer echten Neuerung: das Kolleg hat die ersten Schülerinnen aufgenommen. Zweiundzwanzig Mädchen beginnen in der Klasse Fünf ihre Laufbahn als Thomanerin, zwei starten in Klasse elf. Und ein letztes: der Nordtrakt des alten Internatsgebäudes wird umgebaut - ihn kann nun die Hochschule Vechta als Raum für Vorlesungen nutzen.

2009
Nach recht kurzer Bauzeit kann die neue Turnhalle eingeweiht werden, die dem deutlich gestiegenen Raumbedarf des Kollegs - die Schule ist inzwischen durchgängig dreizügig - gerecht wird. Die Doppelhalle ermöglicht nun den Parallelunterricht, so dass die Stundenplanung einfacher wird. Möglich wurde der Neubau durch Unterstützung seitens des Landkreises, der Stadt Vechta, des Bischöflichen Offizialates sowie der Ehemaligen des Kollegs und zahlreicher teils sehr großzügiger Spender.

2011
Die Schulzeitverkürzung, die nun auch für Niedersachsen durchgesetzt wurde, prägt dieses Jahr, insbesondere das Schuljahr 2010/11: Der erste Jahrgang, der nach zwölf Jahren das Abitur macht, kann verabschiedet werden. So erreicht der gesamte Abiturjahrgang am Kolleg (12. und 13. Jahrgang zusammen) in diesem Jahr die nie gekannte Zahl von 119 Abiturienten.