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3D-Druck bei der JuniorAkademie

artikel_juniorakademie_kleinIn den Herbstferien hat David Bailey (10b) an der JuniorAkademie der Nordmetall AG in der Historisch-Ökologische Bildungsstätte (HÖB) Papenburg teilgenommen. Hier sein Bericht:

Wie wahrscheinlich die meisten wissen, ist 3D-Druck ein zunehmend wichtiger werdendes Thema. Aus den schier unbezahlbaren Modellen sind wie aus dem Nichts verfügbare Techniken verschiedenster Art geworden. Und selbst wer keinen Drucker hat, kann sich immer noch an einem der zahlreichen 3D-Druck-Dienste im Internet bedienen.

Da nun 3D-Drucker ein für mich interessantes Thema sind, es über diese Technik und das zugehörige Design viel zu lernen gibt, habe ich mich entschlossen, mit Unterstützung der Schule an der JuniorAkademie Papenburg der Nordmetall AG teil zu nehmen. Die Veranstaltung fand vom 24. bis zum 31. Oktober 2014 - also in den Herbstferien - statt. Um es genauer zu sagen: Ich habe den Robotik-Kurs besucht, welcher sich in diesem Jahr mit dem FDM (Fused Deposition Modeling) 3D-Druck-Verfahren befasste. Auch wenn es sich recht kompliziert anhört, ist FDM die simpelste der Methoden, bei der einfach nur ein Kunststoff-Faden in einer Düse - ähnlich wie bei einer Heißklebepistole - geschmolzen wird. (Bei manchen Druckern sind es auch zwei oder drei verschiedene Fäden.) Der Faden wird in feinen Linien von nicht einmal einem halben Milliliter Stück für Stück auf das Modell aufgetragen. Die JuniorAkademie fand in der ersten Woche der Herbstferien statt, und bestand aus dem Kurs den man selber gewählt hat, und natürlich auch Frühstück, Mittag- und Abendessen. Mitunter konnte man aber auch an kursübergreifende Aktivitäten ("KüAs") teilnehmen, welche von den Teilnehmern der JuniorAkademie selber organisiert wurden. Nach einer kleinen Einführung und dem Einrichten in den Zimmern haben sich die jeweiligen Kurse untereinander getroffen, und die Teilnehmer begrüßt. Mein Kurs wurde dieses Jahr von Henning Haschke und Philipp Eisele geleitet. Im Verlauf der Woche haben wir gelernt, mit der CAD-Software "Autodesk Inventor" und dem PDM-Vault-System unsere Teile alleine oder auch gemeinsam zu designen, und durften diese danach dann auch noch ausdrucken. Als Einführung durften wir erst einmal ein Musikinstrument unserer Wahl erstellen. Danach haben wir uns sogar an Projekte wie eine modulare Murmelbahn oder eine Hülle für ein NXT-Auto gemacht.

Insgesamt fand ich die Woche sehr interessant, und jeder der sich für 3D-Druck interessiert, sollte sich diesen oder einen ähnlichen Kurs anschauen. Es ist immer wieder sehr interessant zu sehen wie das vorher nur am Computer verwendbare Modell Schicht für Schicht in die Tat umgesetzt wird, bis man es schließlich selber in den Händen halten kann.

Wer jetzt noch interessiert ist, kann sich auch gerne das Video des Kurses anschauen, welches wir im Verlauf der Woche gedreht haben!

Video

David Bailey (Klasse 10b)

Das Kolleg St. Thomas freut sich mit David. Wie man im Video sehen kann, wurden neben aller Technik offensichtlich auch Teamgeist und Spaß groß geschrieben. Wir möchten auch zukünftig unseren Beitrag dazu leisten, talentierten Schülerinnen und Schülern den Zugang zu vergleichbaren Angeboten zu ermöglichen.

Herr Hanken (Leitung der Arbeitsgemeinschaft Informatik)

 

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Bildquelle: Siehe Video-Verweis.