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Vorbereitungsseminar für die Chemieolympiade

ChemieolympiadeAm 19. Juni fand das Vorbereitungsseminar zur diesjährigen Chemieolympiade statt. Reena Urban aus unserem Jahrgang 11 hat darüber einen Bericht geschrieben.

 

Wie jedes Jahr wurden vor den Sommerferien die Schüler am Kolleg St. Thomas durch ihre Lehrer zur Teilnahme an der Chemieolympiade animiert. Dies ist ein bundesweit anerkannter Schülerwettbewerb, der über mehrere Runden verläuft. Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg bot dafür mithilfe einiger Sponsoren ein zweitägiges Vorbereitungsseminar in den Räumen der Universität an, das an die Aufgaben der Chemieolympiade angelehnt war. Mahlzeiten sowie die Möglichkeit zur Übernachtung wurden kostenlos bereitgestellt. Als einzige Vechtaer reisten Johann Thölking (Jg. 10), Dirk Hofmann (Jg. 11) und ich (Jg. 11) am 19.06.2014 gemeinsam an. Dort trafen wir unter anderem auf Cloppenburger und Oldenburger, mit denen wir schnell in Kontakt kamen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Professor Müller und Herrn Horas begannen wir von 11 bis 13 Uhr mit einer ersten Theorieeinheit, in der später folgende Experimente zu den Themen Fettsäuren und Korrosion von Eisen erklärt wurden. Nach dem Mittagessen in der Mensa der Universität durften wir mit Schutzbrille und Kittel bewaffnet endlich das Labor erobern. Mit Versuchsvorschriften, die wir zuvor erhalten hatten, und mit Hilfe der uns zur Seite gestellten Tutoren hatten wir die Möglichkeit, recht eigenständig und intensiv in Zweiergruppen zu experimentieren. In einem Versuch, der uns allerdings vorgeführt wurde, konnte mit flüssigem Stickstoff und Sauerstoff sogar gezeigt werden, dass Sauerstoff im Gegensatz zu Stickstoff magnetisch ist.

Nach einem anstrengenden, aber erfolgreichen Tag sind wir drei mit fünf weiteren Teilnehmern gegen 18 Uhr ins Hotel aufgebrochen, sind zusammen essen gegangen und haben auch beim gemeinsamen Fußballschauen viel Spaß gehabt.

Am nächsten Tag, dem 20.06.2014, gab es zunächst erneut einen kurzen Theorieblock, in dem wir vor allem einige Reaktionsgleichungen festhielten. Darauf folgte ab 10 Uhr das Arbeiten im Labor. Dieses Mal ging es besonders um Nachweise für Anionen und Kationen wie z.B. die Flammenfärbung oder der Silbernitratnachweis. Um das erworbene Wissen zu testen, erhielt jede Zweiergruppe zwei unbekannte Substanzen, die bestimmt werden sollten. Nachdem dies allen gelungen war, war es auch schon später Nachmittag und das Programm des Vorbereitungsseminars zu Ende.

Mir persönlich hat das Vorbereitungsseminar in Oldenburg sehr gut gefallen. Wer sich für Chemie interessiert, ist dort auf jeden Fall gut aufgehoben und trifft auf Gleichgesinnte.

Am Schluss ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren, die Sponsoren und ganz besonders an die Tutoren, die uns tatkräftig unterstützt haben.

Reena Urban