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Die Tochter des Ganovenkönigs

Theater-AG_2014Die erste Aufführung unserer neuen Theater-AG am Montag, den 14. Juli war ein voller Erfolg.

 

Pissnelke versus Schlappschwanz: Obwohl das Ganovenkönigspaar in trauter Zweisamkeit seit 20 Jahren Raubüberfälle und Bestechungen erfolgreich praktiziert, schleichen sich in letzter Zeit Misstöne in die Beziehung. Nicht gerade zur Harmonie tragen die aufmüpfigen Worte der Tochter Julchen bei, die sich von ihren herzlosen Eltern trennen will. Sie kann es nicht ertragen, dass ihre Eltern ihre Großmutter als moderne Form der Seniorenentsorgung einfach im Wald ausgesetzt haben. Julchen holt sich Hilfe bei einem skrupellosen Richter, der doch nur seine eigene Karriere im Blick hat. Der König, der schon alles hat, wünscht sich zum Geburtstag ein goldenes Herz und schreckt nicht davor zurück, es seiner eigenen Tochter aus dem Leib zu schneiden. Die Ganovenkönigin und der Ganovenkönig werden allerdings von einem geldgierigen Privatdetektiv wechselseitig hinters Licht geführt. Eigentlich arbeitet dieser aber als rechtschaffener Kommissar für den Hüter des Gesetzes. Am Ende kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, in der das Gute belohnt und das Böse bestraft wird – oder doch nicht?

Das ist so ungefähr der Inhalt des Stückes „Die Tochter des Ganovenkönigs“ von Ad de Bont, welches die zehn Mitglieder der Theater-AG unter der Leitung von Frau Niehaus am Montagabend, den 147.07.2014, vor ungefähr 70 Zuschauern in der Pausenhalle des Kollegs aufgeführt haben. Die jungen Schauspieltalente überzeugten das Publikum mit ausdrucksstark vorgetragenen Dialogen, bei denen so manches Schimpfwort mit Inbrunst herausgebrüllt wurde. Besonders vermochten dabei Chantal Genstorfer (9b) als Ganovenkönig und Sophia Ricken (7b) als Ganovenkönigin zu überzeugen. Herrlich gespielt wurden der Richter von Moritz Pohlmann (7a) und der Kommissar von Charlotte Grabber (8c). Julchen mit dem goldenen Herzen wurde eindrucksvoll von Louisa van Wüllen (9c) dargestellt. Gerahmt wurde das Ganze durch drei Erzählerinnen (Franziska Mählmann, 7c; Christina Gerdes, 8a und Noelle van Wüllen, 9c), die textsicher durch die Geschichte führten. Marten Herzog (7b) fungierte als scharfer Leibwächter und als Technik-Assistenz. Das Bühnenbild wurde schlicht per Beamer als Bild an die Wand geworfen, was aber sofort Atmosphäre aufkommen ließ. Die anderthalbstündige Aufführung (mit einer kurzen Pause) kam beim Publikum gut an. Neben Szenenapplaus gab es am Ende Standig Ovations.

Nicola Niehaus

 

Peter Dostert hat Fotos der Aufführung gemacht, die in der Galerie zu sehen sind.