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Auf nach Rom!

romIm Oktober besuchten die Lateinschülerinnen und -schüler aus der Jahrgangsstufe 9 die ewige Stadt Rom. Jonas Reinke aus der 9c hat dazu einen kleinen Bericht geschrieben.

Am 12.10 Oktober hieß es mal wieder für die Lateinschüler der Jahrgangsstufe 9 und das Betreuerteam um Herrn Mevenkamp, Herrn Schmitt, Pater Andreas, Frau Kirchhoff und Herrn Nordlohne: „Auf nach Rom!“ Nach dem Reisesegen, den Pater Gerd erteilte, ging es in den Bus, noch ein letztes Winken an die Eltern und dann fuhren wir los in die Ewige Stadt. (Fast) Keiner wusste, was einen erwartet, aber alle freuten sich auf die Fahrt. Diese verlief ohne Zwischenfälle. Kurz vor der Schweiz machten wir einen längeren Stop, um bei einer Raststätte, wo die beiden großen Fastfood-Ketten Mc Donalds und Burger King sich angesiedelt haben, Abendbrot zu essen. Alle kamen gut gestärkt wieder in den Bus, und weiter ging die Fahrt durch die Schweiz in Richtung Rom, wo wir am nächsten Morgen gegen 10.00 Uhr ankamen. Die meisten waren natürlich übermüdet, aber auch froh, die lange Busfahrt endlich überstanden zu haben. Doch diese Freude hielt bei vielen nicht lange an: "Auf in die Stadt!", hieß es von den Lehrern, da unsere Zimmer noch nicht fertig waren. Also wurden wir in Gruppen eingeteilt und gingen, immer noch in Jogginghose, in die Stadt. Nachdem wir uns einen kurzen Eindruck von der Stadt, vom Kolosseum und vom italienischen Regen gemacht haben, fuhren wir mit der Metro und dem Zug zurück ins Camp, wo wir dann sichtlich erleichtert unsere Hütten beziehen konnten.

Am nächsten Tag, einem schönen und vor allem sonnigen Sonntag, feierten wir morgens mit Pater Andreas eine Heilige Messe auf dem Campo Santo Teutonico (direkt neben dem Petersdom). Danach beteten wir mit dem Papst den Angelus auf dem Petersplatz. Es war bestimmt einer der Höhepunkte bei der Romfahrt 2012, es wartete aber an diesem Tag noch mehr auf uns: die Besichtigung des Pantheons, welches die größte Kuppelkonstruktion der Antike besitzt, und des Kolosseums. Hier erklärte Herr Schmitt, dass das „Weserstadion“ oder die „Allianz Arena“ auf der gleichen Konstruktion aufgebaut sind. Es war ein anstrengender, aber auch vor allem ein sehr schöner Tag. Abends wurden im Camp Gesellschaftsspiele gespielt oder über die Eroberung Chinas diskutiert. Für Montag gab es einen besonderen Thementag: antikes Rom, so hieß die Überschrift für das heutige Programm. Wir erkundeten das Forum Romanum, der Treffpunkt der Politiker des antiken Rom, und den Palatin, auf dem die Kaiser ihre Paläste erbaut hatten. Dies erfreute jedoch nicht jeden, da die Sonne und die für diese Jahreszeit ungewohnte Wärme so manchen lähmten. Nach einem Gang vorbei am Circus Maximus erreichten wir den Aventin, einen der sieben Hügel Roms, wo man eine herrliche Aussicht auf Rom genießen konnte. Vor der Kirche Santa Sabina trafen wir Pater Bruno Cadoré, den Ordensmeister der Pater Andreas im Gespräch mit Ordensmeister Pater BrunoDominikaner, der im dortigen Konvent seinen Amtssitz hat. Als letzten Programmpunkt dieses Tages haben wir uns die Kirche St. Paul vor den Mauern angeschaut. Am nächsten Vormittag besichtigten wir den Petersdom und die Kuppel. Der Petersdom war für viele von uns einfach riesig! Nachdem wir genug Zeit hatten, um uns den Kirchenraum anzuschauen, nutzten wir auch die Gelegenheit, in die Krypta hinabzusteigen, wo sie die Gräber vieler Päpste befinden. Danach ging es im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinaus: auf die Kuppel des Petersdoms. Wir erklommen die Stufen der Kuppel und wurden für unsere Mühen mit einer wirklich tollen Aussicht belohnt. Am Nachmittag ging es dann nach Tivoli, eine ca. 40 Kilometer entfernte Bergstadt. Dort konnten wir bei einem italienischen Eis ein wenig entspannen und die Anlagen der Villa d'Este und das wunderschöne Tal genießen. Abends ging es dann mit dem Bus zurück ins Camp, wobei die Rückfahrt länger als gedacht dauerte, da wir im Stau steckten. Am Vormittag des vorletzten Tages besuchten wir Ostia, die Hafenstadt Roms. Dort konnten wir einen Eindruck gewinnen, wie die Römer damals lebten, wie man sich römische Insula vorzustellen hatte, was die antiken Vorbilder für Fastfood-Ketten waren, wie ein Schwimmbad, wie eine Toilette aussahen, ... Abends bereiteten wir uns schon auf die Heimreise vor. Bei einem kleinen Abschlusstreffen bedankten sich die Lehrer dafür, dass alles so gut gelaufen war. Danach hatten wir länger als sonst Freizeit. Viele hatten schon ihren Koffer gepackt und spielten noch draußen Gesellschaftsspiele oder ähnliches oder sie diskutierten wieder über die Eroberung Chinas. Am Donnerstag hieß es Abschied nehmen von der Ewigen Stadt. Nach dem Frühstück ging es wieder Richtung Vechta, wo wir am Freitag schon gegen 6.30 Uhr auf den Parkplatzes des KST ankamen – und das nach nur 22 Stunden Fahrt und ohne Zwischenfälle! Letztendlich möchte ich mich im Namen der Lateinschüler bei den Betreuern (Herrn Mevenkamp, Herrn Schmitt, Pater Andreas, Herrn Nordlohne, Frau Kirchhoff), sowie bei den Busfahrern, den Eltern und allen, die es uns ermöglicht haben an dieser Fahrt teilzunehmen, bedanken.

 

Weitere Bilder der Fahrt sind in der Galerie zu finden.