Kooperationsvereinbarung in Sachen Moorbach

Koop_Moorbach_klein Am Donnerstag, den 27. Oktober wurde eine Kooperationsvereinbarung zur Gewässer- und Auenerkundung im Bereich des Moorbachs unterschrieben.



Das Sonntagsblatt Vechta hat dazu am 30.10.11 den folgenden Bericht veröffentlicht.

ALLE RUDERN IN EINEM BOOT

Mit dem Aufstellen einer Infotafel über den Moorbach im Füchteler Esch hat das Projekt bereits im August erste Früchte getragen. Offiziell wurde die Kooperationsvereinbarung zur Gewässer- und Auenerkundung im Vechtaer Bereich des Moorbachs nun am Donnerstag unterschrieben. Die Stadt Vechta, die Hase-Wasseracht, die Uni Vechta, das St. Thomas-Kolleg und die Vechtaer Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) wollen im Rahmen dieser Kooperation künftig enger zusammenarbeiten.
Schüler des St. Thomas-Kollegs nehmen Gewässerproben, Lehramtsstudenten aus dem Fachbereich Biologie erheben im Rahmen von Bachelorarbeiten Daten zu Flora und Fauna im Bereich des Moorbaches, der Nabu begleitet das Projekt mit seinem Fachwissen, die Hase-Wasseracht betreut den Fortgang des Projektes als die für die Unterhaltung des Baches zuständige Behörde, und die Stadt Vechta setzt einzelne Projekte um. So ist in der Nähe des Torfwerks Tabeling am Langen Damm ein 37 Hektar großer Flächenpool in den Randbereichen des Moorbachs geplant. Die etwa zwei Kilometer große Fläche dient als Kompensationsmaßnahme zum Baugebiet in Telbrake. Hier soll bis Mitte des kommenden Jahres eine Auenlandschaft entstehen. „Wir wollen mit der Kooperation den Schutz und die Entwicklung von Fließgewässern auf den Weg bringen und so den Umweltgedanken, insbesondere in Bezug auf heimische Gewässer, in den Köpfen der Menschen stärker verankern“, sagte Vechtas Bürgermeister Uwe Bartels anlässlich der Unterzeichnung am Donnerstag im Vechtaer Rathaus. Als eine „Win-Win-Situation“ bezeichnete Bartels die Kooperation für alle Beteiligten.
Einen Vorteil für ihre Studenten sieht die Präsidenten der Universität Vechta, Prof. Dr. Marianne Assenmacher, zum Beispiel in der praktischen Anwendung der Studieninhalte. Auch die Zusammenarbeit mit Schülern des St. Thomas-Kollegs, als mögliche künftige Vechtaer Studenten, bewertete sie als positiv. Unterstützung bekam sie dabei vom stellvertretenden Schulleiter des St. Thomas-Kollegs, Christoph Weiger.
Daniel Tautz vom Nabu zeigte sich froh über die Vereinbarung, und die Tatsache, dass gleich mehrere Institutionen hier an einem Strang ziehen.
Der Geschäftsführer der Hase-Wasseracht, Manfred Kramer, stieß ins gleiche Horn. Die Kooperation bezeichnete er als Ideenbörse, aus der im Laufe der nächsten Jahre sicherlich zahlreiche Projekte im Sinne des Umweltschutzes entstünden.

 

Das Bild zeigt von links: Herrn Kramer (Hase-Wasseracht), Herrn Tautz (Nabu), Bürgermeister Uwe Bartels, Uni-Präsidentin Prof. Dr. Marianne Assenmacher und unseren stellvertrendenden Schulleiter Herrn Weiger.

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 Quelle Foto und Text: Sonntagsblatt, Herr Rolke.